2024 Lost In Projection

@ Kunstraum Ortloff Leipzig

Kooperation mit Juliane Maria Hoffmann

Die Wirklichkeit ist Sensation. Mit den Sinnen wird beschwingt, berührt, bewegt, beleuchtet. Vergessen durch Gewohnheit. 

So gehen wir den Weg zurück, stellen auf den Kopf, verdunkeln, beruhigen, verdichten. Und öffnen den Sinnen den Zugang zur Wirklichkeit, zum Übersehenen, Übergangenen, zum Übergang. 

Vom Gefühl der Entfremdung wieder in Resonanz zu treten, ist eines der Anliegen der Künstlerinnen. Doch wie lässt sich Handeln und Erleben steuern? Das Projekt „lost in projection“ ist sowohl partizipatorische, als auch als affektive, multimodal erfahrbare Installation. Sie beinhaltet sowohl die künstlerische Auseinandersetzung mit Raum als auch die Entwicklung von verschiedenen Formaten, die den Teilnehmenden einen Spielraum für  Verbindung untereinander, zur umgebenden Welt und zu den sich selbst eröffnet.

Im Gegensatz zur Präsentation der Kunstobjekte als Handelsware wird die Möglichkeit der Künste zur Gestaltung von Orten des Austauschs, der Zuflucht und der ästhetischen Anregung offenbar. 

Intensives Erleben durch Gerüche, Klang, Projektionen, Objekte und Veranstaltungen im Kunstraum Ortloff ruft ähnliche Effekte hervor wie „Waldbaden“.

 

Es wurde bewusst auf Bildaufnahmen während des Rahmenprogramms verzichtet, um einen geschützten Raum zu erhalten. 

Rahmenprogramm : Bedürfnis

– Initiation: in Resonanz mit dem Raum treten : Verbindung, Ankommen

– geführte Meditationen mit verschiedenen Schwerpunkten : Verbindung, Entschleunigung, Achtsamkeit, Fokus, Wachstum

– Tanzveranstaltung : Bewegung, Spaß, Austausch, Ausbruch

– Gesprächsangebote und runder Tisch : Austausch, Wissen, Unterstützung, Verständnis

– Kooperationen mit anderen Berufsgruppen (zb Friseur) : Zusammenhalt, Offenheit,